Allreal : Sehr guter Leistungsausweis im ersten Halbjahr 2008



Mit einem starken Unternehmensergebnis (exklusive Neubewertungseffekt) von CHF 41.3 Millionen gelang es Allreal, an die sehr guten Resultate des Vorjahres anzuknüpfen (1. Halbjahr 2007: CHF 40.6 Mio.).

Die Neubewertung einzelner Liegenschaften führte in Summe zur Bestätigung des Marktwertes des Portfolios. In der Folge lag das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt mit CHF 42.2 Millionen unter dem von Auf- und Einwertungsgewinnen geprägten Resultat der Vergleichsperiode (1. Halbjahr 2007: CHF 56.3 Mio.).

Mit einer Gesamtperformance von 3.8 Prozent im ersten Halbjahr 2008 bestätigte sich der Titel als stabile Anlage.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2008 erwartet Allreal ein operatives Unternehmensergebnis mindestens in Höhe des Vorjahres.

Stabile Erträge aus der Vermietung von Geschäfts- und Wohnliegenschaften und der Erfolg aus der Generalunternehmung resultierten in einem auf hohem Niveau soliden Unternehmensergebnis ohne Neubewertungseffekt von CHF 41.3 Millionen (1. Halbjahr 2007: CHF 40.6 Mio.).

Die Erträge aus der Vermietung der Anlageliegenschaften plus das von der Generalunternehmung abgewickelte Projektvolumen ergaben in Summe einen Gesamtumsatz von CHF 270.6 Millionen (1. Halbjahr 2007: CHF 285.5 Mio).

Zum ausgezeichneten Leistungsausweis beigetragen haben insbesondere die weitere Zunahme der Mieterträge, die Honorare aus der hoch profitablen Generalunternehmertätigkeit sowie zyklisch anfallende Gewinne aus abgeschlossenen Eigenprojekten.

Gut abgesicherte Finanzierung


Am Stichtag lag der durchschnittliche Zinssatz für Finanzverbindlichkeiten bei tiefen 2.84 Prozent (31. Dezember 2007: 2.81%); dies bei einer durchschnittlichen Zinsbindung von 40 Monaten.

Der Eigenkapitalanteil lag am Stichtag bei 45.0 Prozent; das Net Gearing betrug 98.7 Prozent.

Dank der fortgesetzt vorteilhaften Finanzierung und der im vierten Quartal 2007 durchgeführten Kapitalerhöhung verfügt Allreal über ein ansehnliches Investitionsvolumen von CHF 800 bis 850 Millionen. Dank der vorhandenen Mittel kann das Unternehmen sowohl die Entwicklung und Realisation von Projekten finanzieren, als auch den Ausbau des Liegenschaftenbestandes durch Zukauf einzelner Renditeliegenschaften oder ganzer Portfolios.

Ausbau des Liegenschaftenbestandes auf CHF 2.1 Milliarden

Durch den Erwerb einer Immobiliengesellschaft mit vier voll vermieteten Liegenschaften im Gesamtwert von rund CHF 100 Millionen und der Einwertung eines Industriebaus konnte Allreal das Immobilienportfolio weiter ausbauen.

Darüber hinaus erfolgte im ersten Halbjahr 2008 der gewinnbringende Verkauf von drei Geschäftsliegenschaften.

Die Neubewertung einzelner Liegenschaften durch den externen Liegenschaftenschätzer resultierte in einer leicht negativen Wertkorrektur von CHF 0.1 Millionen. Die geringe Veränderung belegt die hohe Qualität des ertragsstabilen Portfolios von Anlageliegenschaften.

Am Stichtag umfasste das Portfolio 72 Renditeliegenschaften mit einem Gesamtwert von CHF 2'116.1 Millionen.

Die Mieterträge verzeichneten eine erfreuliche Zunahme um 6.7 Prozent auf CHF 59.3 Millionen (1. Halbjahr 2007: CHF 55.6 Mio.).

Bei einem gegenüber der Vergleichsperiode praktisch unveränderten Liegenschaftenaufwand betrug die mit der Vermietung von Renditeliegenschaften erzielte Nettorendite sehr gute 5.2 Prozent (1. Halbjahr 2007: 5.1 Prozent).

Die Leerstandsquote lag in der Berichtsperiode bei tiefen 5.4 Prozent (1. Halbjahr 2007: 5.7%). Dabei entfällt rund ein Fünftel des Leerstandes auf Flächen, die zwecks besserer Vermietbarkeit zurzeit renoviert oder umgebaut werden.

Der Anteil des Geschäftsfeldes Immobilien am Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe belief sich auf 70 Prozent.

Profitable Generalunternehmung


Das vom Geschäftsfeld Generalunternehmung mit Projektentwicklung, Realisation und Kauf/Verkauf von Liegenschaften erzielte Betriebsergebnis (EBIT) lag bei CHF 21.9 Millionen und damit annähernd beim ausgezeichneten Wert des Vorjahres (1. Halbjahr 2007: CHF 22.3 Mio.).

Zum Leistungsausweis substanziell beigetragen haben erneut die typischerweise zyklisch anfallenden Gewinne aus abgeschlossenen Eigenprojekten - sei es durch deren Verkauf im Stockwerkeigentum oder als Anlageobjekte an institutionelle Anleger.

Die als Messgrösse für Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit dienende operative Marge lag mit 48.0 Prozent deutlich über dem vom Unternehmen festgelegten Mindestwert von 30 Prozent.

Die konsequent eingehaltene Beschränkung auf Neubau-, Umbau- und Renovationsprojekte mit abschätzbaren Risiken und intakten Gewinnmöglichkeiten sowie Verzögerungen bei laufenden Bewilligungsverfahren führten zu einem Rückgang des abgewickelten Projektvolumens um 8.1 Prozent auf CHF 211.3 Millionen (1. Halbjahr 2007: 229.9 Mio.).

Der konstant hohe Arbeitsvorrat von rund CHF 1.4 Milliarden per 30. Juni 2008 garantiert die Vollauslastung der vorhandenen Kapazitäten während rund zwei Jahren.

Das Geschäftsfeld Generalunternehmung leistete einen Beitrag von 30 Prozent an den EBIT der Gruppe.

Positive Einschätzung der Aussichten


Obwohl das ausgezeichnete Ergebnis im ersten Halbjahr 2008 stark geprägt war von einmalig anfallenden Gewinnen aus dem Abschluss von Eigenprojekten, rechnet Allreal mit einem fortgesetzt stabilen Geschäftsgang und für das Geschäftsjahr 2008 mit einem operativen Ergebnis mindestens in Höhe des Vorjahres.

quelle : Allreal

31/08/2008

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Rédaction Immo-swissnews.ch