Allreal 1. Halbjahr 2009: Erfreuliches Resultat auf hohem Niveau



Allreal 1. Halbjahr 2009: Erfreuliches Resultat auf hohem Niveau
Im ersten Halbjahr 2009 vermochte Allreal erneut ein sehr erfreuliches Ergebnis zu erzielen. Das mit CHF 74.3 Millionen 4.2 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres liegende operative Betriebsergebnis (EBIT exkl. Neubewertungseffekt) belegt die intakte Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Mit einer Wertsteigerung um 20.4 Prozent gegenüber dem Jahresendkurs per 31. Dezember 2008 übertraf der Allreal-Titel sowohl den Gesamtmarkt als auch den SWX Real Estate Index deutlich. Die Gesamtperformance (Kursentwicklung plus Dividende) lag bei ansehnlichen 25 Prozent.

Im zweiten Halbjahr 2009 und darüber hinaus rechnet Allreal mit einem stabilen Geschäftsgang. Für das gesamte Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem operativen Ergebnis in der Höhe des Vorjahres aus.

Dank höherer Mieterträge und Verkaufsgewinne lag das Unternehmensergebnis ohne Neubewertungseffekt trotz einer Zunahme des Liegenschaftenaufwandes und einem leicht tieferen Ergebnis der Generalunternehmung bei CHF 44.8 Millionen und damit 8.5 Prozent über dem Vorjahreswert (1. Halbjahr 2008: CHF 41.3 Mio.).

Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt von CHF 39.4 Millionen (1. Halbjahr 2008: CHF 42.2 Mio.) unterstreicht die gute Qualität und die hohe Ertragssicherheit des Immobilienportfolios sowie die Profitabilität der Tätigkeit als Generalunternehmer.

Fortgesetzt solide und vorteilhafte Finanzierung
Am Stichtag lag der durchschnittliche Zinssatz für Finanzverbindlichkeiten bei günstigen 2.48 Prozent (31.12.2008: 2.79%); die Restlaufzeit des verzinslichen Fremdkapitals bei 33 Monaten (31.12.2008: 44 Monate).

Die Finanzierung bereits in Ausführung stehender und geplanter Projekte sowie der Erwerb von Liegenschaften und Grundstücken führte zu einem Rückgang des Eigenkapitalanteils auf 40.3 Prozent (31.12.2008: 43.7%).

Um den eingeschlagenen Wachstumskurs auf Grundlage der bewährten Strategie fortsetzen zu können, wird Allreal im zweiten Halbjahr 2009 die Lancierung einer Wandelanleihe prüfen.

Erstmalige Bewertung von Anlageliegenschaften im Bau
Durch Erwerb eines Bürogebäudes in Basel konnte Allreal den Bestand an Renditeliegenschaften weiter ausbauen.

Bei den weiteren Zugängen handelt es sich um Liegenschaften im Bau für das eigene Portfolio. Aufgrund geänderter Vorschriften für die Rechnungslegung sind diese neu den Anlageliegenschaften zuzuordnen.

Der Verkauf von zwei Geschäftsliegenschaften resultierte in einem Verkaufsgewinn vor Steuern von CHF 4.8 Millionen, entsprechend 9.7 Prozent über den bilanzierten Marktwerten.

Die Bewertung der Anlageliegenschaften (Renditeliegenschaften und Anlageliegenschaften im Bau) führte zu einer geringfügigen negativen Wertkorrektur um CHF 7.1 Millionen.

Per 30. Juni 2009 resultierten die Zu- und Abgänge sowie die Neubewertung der Renditeliegenschaften in einer Wertzunahme des Portfolios um 1.6 Prozent auf CHF 2.2 Milliarden.

Die Mieterträge erfuhren im ersten Halbjahr 2009 eine Zunahme um CHF 10.5 Prozent auf CHF 65.5 Millionen (1. Halbjahr 2008: CHF 59.3 Mio.).

Trotz höherem Liegenschaftenaufwand lag die Nettorendite praktisch unverändert bei erfreulichen 5.3 Prozent (1. Halbjahr 2008: 5.2%). Die Leerstandsquote konnte wie erwartet weiter gesenkt werden. In der Berichtsperiode lag sie bei 3.8 Prozent (2008: 5.5%).

Der Anteil des Geschäftsfeldes Immobilien am Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe lag bei 76.7 Prozent.

Erfolgreiche und profitable Generalunternehmertätigkeit
Der von den Sparten Projektentwicklung, Realisation und Kauf/Verkauf erarbeitete Erfolg aus Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr 2009 bei CHF 43.2 Millionen (1. Halbjahr 2008: CHF 45.6 Mio.).

Das Fehlen der zyklisch anfallenden Gewinne aus abgeschlossenen Eigenprojekten führte trotz stabilem Aufwand zu einem gegenüber dem Vorjahr leicht tieferen Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 17.6 Millionen (1. Halbjahr 2008: CHF 21.9 Mio.).

Die ausgezeichnete operative Marge von 40.7 Prozent widerspiegelt die hohe Rentabilität des Geschäftsfeldes.

Nach Abzug von dem für Eigenprojekte geleisteten Aufwand lag das von der Sparte Realisation für Dritte (inklusive Verkauf von Wohneigentum) abgewickelte Projektvolumen bei CHF 205.4 Millionen (1. Halbjahr 2008: CHF 211.3 Mio.).

Vom abgewickelten Projektvolumen entfielen 69.5 Prozent auf Drittaufträge und 30.5 Prozent auf Projekte aus eigener Entwicklung für den Verkauf von Wohneigentum. Am Stichtag verfügte die Sparte über einen praktisch unverändert hohen Arbeitsvorrat von rund 20 Monaten.

Mit dem Absatz von 138 Wohneinheiten war die Sparte Kauf/Verkauf im ersten Halbjahr 2009 erneut ausgesprochen erfolgreich.

In die Berichtsperiode fällt zudem die vertragliche Sicherung von zwei für die Planung und Realisation von Wohneigentum geeigneten Grundstücken in Meilen beziehungsweise Erlenbach.

Im ersten Halbjahr 2009 lag der Anteil des Geschäftsfeldes Generalunternehmung am EBIT der Gruppe bei 23.3 Prozent.

Erwartungsgemäss stabiler Geschäftsgang im zweiten Halbjahr
Für das zweite Halbjahr 2009 und darüber hinaus rechnet Allreal mit einem stabilen Geschäftsgang.

Im Geschäftsfeld Immobilien sind es insbesondere der Wohnanteil im Portfolio sowie der ausgewogene Mietermix und die tiefe Leerstandsquote bei den Geschäftsliegenschaften, die auch zukünftig stabile Erträge erwarten lassen. Darüber hinaus garantieren mehrere in Ausführung befindliche und bereits vermietete Renditeliegenschaften ein fortgesetztes Wachstum der Mieterträge.

Das Geschäftsfeld Generalunternehmung profitiert in hohem Masse von der anhaltend hohen Wohnbautätigkeit und der ungebrochenen Nachfrage nach Wohnraum in den städtischen und stadtnahen Gebieten.

Die zahlreichen Eigen- und Drittprojekte, die sich bereits in Ausführung befinden oder deren Realisationsstart unmittelbar bevorsteht, garantieren die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten während mindestens zwei Jahren.

Für das gesamte Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem operativen Ergebnis in der Höhe des Vorjahres aus.

quelle : allreal

28/08/2009

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Rédaction Immo-swissnews.ch